IT fürs Handwerk: von jemandem, der in der Nähe sitzt.
Zwischen Werkstatt, Baustelle und Büro bleibt keine Zeit für Computerprobleme. Wir übernehmen die IT für Handwerksbetriebe in Bad Vilbel, Frankfurt, Friedberg, Hanau, Bad Homburg und der ganzen Region, vom Zwei-Mann-Betrieb bis zum Bauunternehmen mit fünfzig Leuten. Und entwickeln, wo nötig, auch das, was es fertig nicht gibt.
Es gibt bei uns keine Mindestgröße.
„Wir sind wahrscheinlich zu klein für euch" hören wir häufig: meist von Betrieben, bei denen wir am nächsten Tag anfangen könnten. Ein Betrieb mit drei Rechnern bekommt bei uns denselben festen Ansprechpartner wie ein Kunde mit hundert Arbeitsplätzen. Der Unterschied liegt im Umfang der Betreuung, nicht in der Sorgfalt.
Umgekehrt gilt dasselbe: Wir betreuen Banken und Finanzinstitute mit aufsichtsrechtlichen Nachweispflichten. Was wir dort an Struktur und Dokumentation gelernt haben, kommt auch dem Handwerksbetrieb zugute: nur eben in der Menge, die zu ihm passt und nicht mehr.
Was das praktisch heißt
- Kein Mindestvertragsvolumen und keine Mindestlaufzeit von Jahren
- Sie erreichen einen Menschen, der Ihren Betrieb kennt, keine Warteschleife
- Wir erklären ohne Fachchinesisch, aber ohne Sie für unwissend zu halten
- Zugänge und Verträge laufen auf Ihren Betrieb, nicht auf uns
- Wenn eine Anschaffung sich nicht lohnt, sagen wir das
Vier Situationen aus dem Handwerksalltag.
Keine davon ist ungewöhnlich. Alle vier haben gemeinsam, dass sie erst auffallen, wenn es gerade schlecht passt.
Die Zettel vom Freitag
Stundenzettel werden eingesammelt, montags abgetippt, und bei Rückfragen erinnert sich niemand mehr. Dabei müsste die Zeit ohnehin erfasst werden: nur eben so, dass sie im Büro ankommt statt in der Hosentasche.
Kein Netz auf der Baustelle
Der Hotspot vom Diensthandy bricht ab, sobald jemand telefoniert, und mittags ist der Akku leer. Aufmaß und Fotodokumentation bleiben liegen und werden abends nachgetragen, oder gar nicht.
Die Rechnung, die keiner lesen kann
Seit 2025 müssen Sie E-Rechnungen empfangen können. Ein PDF im Mailpostfach reicht dafür nicht. Es braucht ein Format, das die Buchhaltung einliest, und eine Ablage, die den Aufbewahrungsvorgaben genügt.
Zwei Programme, die nicht miteinander reden
Die Aufträge stehen im einen System, die Zeiten im anderen, die Rechnungen im dritten. Jemand überträgt die Zahlen von Hand: jede Woche, immer wieder, mit den Fehlern, die dabei entstehen.
Das, was im Handwerk tatsächlich gebraucht wird.
Microsoft 365 und Ablage
E-Mail, Kalender und Dateien an einem Ort, von überall erreichbar. Eingerichtet mit Berechtigungen, die zu Ihrem Betrieb passen, der Azubi sieht nicht dieselben Ordner wie die Buchhaltung.
Anbindung der Baustelle
Mobilfunkrouter statt Handy-Hotspot, dazu Anwendungen, die kurze Funklöcher überbrücken und später nachsynchronisieren. Das ist das Merkmal, das im Alltag den Unterschied macht.
Mobile Zeiterfassung
Kommen, Gehen und Auftragszuordnung direkt auf dem Diensthandy: offlinefähig und so einfach, dass sie tatsächlich benutzt wird. Mit Übergabe an Ihre Lohnbuchhaltung.
Geräte und Verwaltung
Robuste Geräte für Werkstatt und Außendienst, vorkonfiguriert ausgeliefert. Geht ein Tablet verloren, lässt es sich aus der Ferne sperren und löschen.
Telefonie, die mitgeht
Eine Rufnummer für Werkstatt, Büro und Baustelle. Anrufe erreichen Ihr Team, egal wo es gerade arbeitet, ohne zweites Telefon und ohne private Handynummern beim Kunden.
Datensicherung, die geprüft ist
Entscheidend ist nicht, ob ein Backup läuft, sondern ob sich daraus etwas zurückholen lässt. Genau das testen wir, regelmäßig und dokumentiert.
Wenn es das Passende nicht fertig gibt, bauen wir es.
Die meisten IT-Dienstleister verwalten, was da ist. Wir entwickeln auch, und das ist im Handwerk oft der Punkt, an dem der größte Zeitgewinn liegt. Denn die Lücken sitzen selten in der Technik selbst, sondern zwischen zwei Programmen, die nicht miteinander sprechen.
Ein typisches Beispiel: Aufträge liegen in der Handwerkersoftware, die Zeiten in einer App, die Rechnungen in der Buchhaltung. Jemand überträgt die Zahlen. Eine Schnittstelle, die das automatisch erledigt, ist meist in wenigen Tagen gebaut und spart jede Woche Stunden.
Wir sagen aber auch, wenn sich eine Entwicklung nicht lohnt. Wo ein Standardprodukt die Aufgabe erfüllt, nehmen wir das Standardprodukt.
Was wir zum Beispiel bauen
- Schnittstellen zwischen Handwerkersoftware, Zeiterfassung und Buchhaltung
- Auswertungen, die Ihr Programm nicht liefert, etwa Deckungsbeitrag je Auftrag
- Automatische Übernahme von Bestellungen in die Warenwirtschaft
- Digitale Formulare für Abnahme, Wartung und Mängelaufnahme
- Anbindung eines Online-Shops an Ihre Warenwirtschaft
- Kleine Werkzeuge in SharePoint für Abläufe, die bisher per Mail laufen
Beschreiben Sie uns einfach den Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen, ob sich das automatisieren lässt und was es ungefähr bedeutet.
Kurze Wege statt Hotline in einer anderen Zeitzone.
Unser Sitz ist Bad Vilbel. Die meisten Störungen lösen wir per Fernwartung, aber wenn jemand kommen muss, ist der Weg kurz. CentricCom ist eine Aktiengesellschaft mit eigenen Standorten in Deutschland: kein Einzelkämpfer, der beim nächsten Auftrag keine Zeit mehr hat.
Drei Schritte, ohne Umbau am ersten Tag.
Anschauen, was da ist
Wir sehen uns an, womit Sie arbeiten: Rechner, Programme, Telefonie, Datensicherung. Ohne Fachchinesisch und ohne Bewertung von oben herab.
Sagen, was wirklich dringt
Sie bekommen eine kurze, ehrliche Liste: was sofort Aufmerksamkeit braucht, was warten kann, was problemlos weiterläuft. Meist ist die Liste kürzer als befürchtet.
Der Reihe nach umsetzen
Wir fangen mit einem Bereich an und erweitern später. Der Betrieb läuft dabei weiter, Umstellungen legen wir in Randzeiten.
Mehr zum Thema finden Sie in unserem Beitrag „IT im Handwerksbetrieb: Was 2026 wirklich zählt", mit dem einen Test, den jeder Betrieb einmal machen sollte.
Zum Weiterlesen
Alle Beiträge finden Sie im Blog.
Sven Ali Souilem
IT Consultant: Schwerpunkt Microsoft 365, Telefonie, Branchenlösungen und Eigenentwicklung.
Was Handwerksbetriebe uns vorher fragen.
Lohnt sich ein IT-Dienstleister für einen kleinen Handwerksbetrieb?
Das hängt weniger an der Betriebsgröße als daran, was ein Ausfall kostet. Wenn ohne Rechner keine Rechnung rausgeht und keine Terminplanung läuft, rechnet sich eine geregelte Betreuung schon ab wenigen Arbeitsplätzen. Betriebe mit zwei bis fünf Rechnern betreuen wir genauso wie größere.
Können Sie unsere Handwerkersoftware anbinden?
In der Regel ja. Die verbreiteten Programme für Angebot, Aufmaß, Zeiterfassung und Warenwirtschaft haben Schnittstellen. Wo keine vorhanden ist oder die vorhandene nicht ausreicht, entwickeln wir die Verbindung selbst. Das ist einer unserer Schwerpunkte.
Was kostet das?
Nach dem ersten Gespräch bekommen Sie ein Angebot mit festen monatlichen Kosten, abhängig von der Zahl der Arbeitsplätze und den gewünschten Reaktionszeiten. Ohne versteckte Posten und ohne Abrechnung nach Aufwand für alltägliche Anfragen.
Wir haben gar keine Dokumentation. Ist das ein Problem?
Nein, das ist der Normalfall. Wir nehmen die vorhandene Technik auf, dokumentieren sie und übernehmen den Betrieb: auch wenn niemand mehr weiß, wie etwas eingerichtet wurde oder wo die Zugänge liegen.
Wie schnell sind Sie vor Ort?
Unser Sitz ist Bad Vilbel. Frankfurt, Bad Homburg, Friedberg, Hanau, Maintal, Offenbach und den Wetteraukreis erreichen wir in kurzer Zeit. Die meisten Störungen lassen sich allerdings per Fernwartung lösen, ohne dass jemand fahren muss.
Können Sie auch etwas Eigenes für uns entwickeln?
Ja. Wenn ein Standardprogramm eine Lücke lässt, bauen wir die fehlende Funktion: von der Auswertung, die Ihre Software nicht liefert, bis zur Verbindung zwischen zwei Systemen, die bisher nicht miteinander sprechen. Das lohnt sich immer dann, wenn im Büro regelmäßig Zahlen von Hand übertragen werden.
Müssen wir alles auf einmal umstellen?
Nein. Meist beginnen wir mit einem Bereich, häufig Microsoft 365 oder die Datensicherung, und erweitern später. Das ist der ruhigere Weg, weil beide Seiten sich erst kennenlernen.
Erzählen Sie uns, was am meisten nervt.
Zwei Sätze reichen. Wir sagen Ihnen, ob sich das lösen lässt und wie aufwendig es wäre, kostenlos und ohne Verpflichtung.
