Wir übernehmen Ihre IT: auch wenn niemand mehr weiß, wie sie aufgebaut ist.
Gewachsene Umgebungen, verschwundene Dokumentation, Zugänge beim alten Dienstleister: Genau das ist unser Spezialgebiet. Wir arbeiten uns in bestehende Systeme ein, dokumentieren sie vollständig und übernehmen den Betrieb, ohne dass Ihr Geschäft stillsteht. Deutschlandweit, mit Sitz in Bad Vilbel.
Vier Situationen, die wir regelmäßig antreffen.
Keine davon ist ein Grund zur Sorge, und keine ist ungewöhnlich. Wir haben es mit allen vieren zu tun gehabt, oft gleichzeitig.
Der Vorgänger ist nicht mehr erreichbar
Der bisherige Dienstleister hat aufgehört, wurde übernommen oder meldet sich nicht mehr. Sie haben Systeme im Einsatz, die läuft, bis etwas passiert.
Die Dokumentation ist lückenhaft oder gar nicht vorhanden
Was existiert, ist veraltet, unvollständig oder steckt im Kopf einer Person, die nicht mehr im Unternehmen ist. Niemand kann sagen, warum eine Einstellung so ist, wie sie ist.
Zugänge und Passwörter fehlen
Administratorkonten liegen beim alten Dienstleister, Lizenzen laufen über dessen Vertragskonto, und niemand weiß, wo die Zugangsdaten für Firewall oder Backup liegen.
Über Jahre gewachsen, nie aufgeräumt
Mehrere Generationen von Technik übereinander: ein alter Server, der „noch für eine Sache" gebraucht wird, drei Backup-Lösungen parallel, Berechtigungen, die niemand mehr überblickt.
Zwölf Punkte, die Sie prüfen sollten, bevor Sie kündigen.
Bevor Sie Ihrem jetzigen IT-Dienstleister kündigen, lohnt sich eine halbe Stunde Vorbereitung. Nicht weil ein Wechsel kompliziert wäre, sondern weil die Reihenfolge entscheidet, ob er ruhig verläuft oder hektisch.
Die folgenden zwölf Punkte sind die, an denen Wechsel in der Praxis hängenbleiben. Wir nennen sie offen, auch wenn einige davon gegen uns sprechen können: Wenn Sie die Liste durchgehen und zu dem Schluss kommen, dass Ihr jetziger Dienstleister sauber aufgestellt ist, dann ist das ein gutes Ergebnis, und Sie sollten bleiben.
Wenn Sie bei mehreren Punkten keine Antwort haben, ist das übrigens kein Alarmsignal. Es ist der Normalfall. Die wenigsten Unternehmen führen diese Dinge an einer Stelle zusammen, und die wenigsten Dienstleister drängen darauf.
Ein ernstes Warnzeichen ist etwas anderes: wenn Sie nachfragen und keine klaren Antworten bekommen. Wer Ihnen die Herausgabe von Dokumentation und Zugängen nur zögernd zusagt, baut auf Abhängigkeit statt auf Zufriedenheit.
Die Checkliste als PDF
Alle zwölf Punkte zum Ausdrucken und Abhaken. Ohne Formular, ohne E-Mail-Adresse, einfach herunterladen.
Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge.
Wir fangen nicht mit dem Umbau an, sondern mit dem Verstehen. Alles andere kommt danach.
Bestandsaufnahme
Wir sehen uns an, was tatsächlich läuft: Server, Netzwerk, Cloud, Telefonie, Lizenzen, Backups. Nicht was auf dem Papier steht, sondern was im Betrieb ist. Dazu sprechen wir mit den Menschen, die täglich damit arbeiten.
Dokumentation aufbauen
Aus der Aufnahme entsteht eine vollständige Dokumentation: Systemübersicht, Netzwerkplan, Zugänge, Lizenzen, Verträge, Abhängigkeiten. Sie gehört Ihnen: unabhängig davon, wie die Zusammenarbeit weitergeht.
Zugriffe zurückholen
Wir stellen sicher, dass alle Administratorkonten, Domains und Lizenzverträge auf Ihr Unternehmen laufen. Nicht auf uns, nicht auf einen Dritten. Das ist die Grundlage dafür, dass Sie handlungsfähig bleiben.
Risiken benennen
Sie bekommen eine ehrliche Liste: was sofort Aufmerksamkeit braucht, was mittelfristig ersetzt gehört, was problemlos weiterlaufen kann. Mit Aufwand und Priorität, ohne Panikmache.
Betrieb übernehmen
Erst danach übernehmen wir den laufenden Betrieb: im Regelfall ohne Ausfall, mit Rückfallplan für jeden kritischen Schritt.
Auch ohne Unterlagen rekonstruierbar.
Fehlende Dokumentation ist kein Hindernis, sondern der übliche Ausgangspunkt. Diese Dinge stellen wir aus den Systemen selbst wieder her:
- Netzwerkstruktur, VLANs und Firewall-Regeln aus den aktiven Konfigurationen
- Serverrollen und Abhängigkeiten aus laufenden Diensten und Protokollen
- Benutzer, Gruppen und Berechtigungen aus Active Directory und Microsoft 365
- Lizenzbestand aus Herstellerportalen und Rechnungen der letzten Jahre
- Backup-Ketten: was tatsächlich gesichert wird, und was nur so aussieht
- Vertragslage bei Providern, Domains und Telefonie
Am Ende steht eine Dokumentation, die es vorher nicht gab. Sie gehört Ihnen, auch wenn Sie sich später gegen uns entscheiden.
Drei Dinge, auf die Sie sich verlassen können.
Ihre Zugänge bleiben Ihre
Administratorkonten, Domains und Lizenzverträge laufen auf Ihr Unternehmen, nicht auf uns. Ein Wechsel bleibt jederzeit möglich, ohne dass Sie etwas zurückholen müssen.
Kein Rundumschlag
Wir ersetzen nicht alles, weil es von jemand anderem ist. Was funktioniert und wartbar bleibt, bleibt. Sie bekommen eine Begründung für jede Empfehlung.
Ehrliche Einschätzung
Wenn Ihre Umgebung besser aufgestellt ist als gedacht, sagen wir das. Und wenn ein Risiko besteht, benennen wir es klar, mit Aufwand und Priorität statt Dringlichkeitsrhetorik.
Bestandsaufnahme anfragen.
Schildern Sie kurz, wie Ihre Situation aussieht. Wir melden uns innerhalb eines Werktags und sagen Ihnen, wie eine Übernahme in Ihrem Fall ablaufen würde, kostenlos und unverbindlich.
- Auch dann, wenn Sie noch in einem laufenden Vertrag stecken
- Auch dann, wenn Sie nicht wissen, was Sie überhaupt im Einsatz haben
- Ohne Verpflichtung, den Dienstleister zu wechseln
Situation schildern
Zum Weiterlesen
Alle Beiträge finden Sie im Blog.
Markus J. Rehberg
Vorstand (CEO), für viele Kunden der erste persönliche Kontakt.
Was Unternehmen vor einem Wechsel wissen wollen.
Was passiert, wenn unsere IT gar nicht dokumentiert ist?
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Wir arbeiten uns über die Systeme selbst ein: Wir lesen Konfigurationen aus, verfolgen Netzwerkwege nach, sichten Lizenzverträge und sprechen mit den Menschen, die täglich damit arbeiten. Am Ende steht eine Dokumentation, die vorher nicht existiert hat, und die Ihnen gehört.
Unser bisheriger Dienstleister gibt keine Passwörter heraus. Was nun?
Auch das kommt vor. Für die meisten Systeme lassen sich Zugänge über die Herstellerkonten oder über einen dokumentierten Eigentümernachweis zurückholen, bei Microsoft 365 etwa über den Nachweis der Domain-Inhaberschaft. Wir kennen die Wege und übernehmen die Kommunikation, wenn Sie das möchten.
Muss der Betrieb während der Übernahme stillstehen?
Nein. Wir übernehmen im laufenden Betrieb. Änderungen an kritischen Systemen legen wir in Randzeiten oder aufs Wochenende, und vor jedem Eingriff steht ein Rückfallplan.
Wie lange dauert eine Übernahme?
Die Bestandsaufnahme dauert je nach Größe zwei bis zehn Arbeitstage. Danach haben Sie eine Dokumentation und eine Liste der Punkte, die Aufmerksamkeit brauchen. Die eigentliche Übernahme des Betriebs erfolgt anschließend fließend.
Was kostet die Bestandsaufnahme?
Die Ersteinschätzung im Gespräch ist kostenlos. Die vollständige Bestandsaufnahme mit Dokumentation berechnen wir nach Aufwand. Sie erhalten vorab eine Obergrenze, die wir nicht überschreiten.
Wir sind an einen laufenden Vertrag gebunden. Geht das trotzdem?
Ja. Wir können die Bestandsaufnahme und Dokumentation schon vor Vertragsende durchführen, damit die Übernahme am Stichtag ohne Lücke greift. Auf Wunsch prüfen wir auch, welche Kündigungsfristen und Herausgabepflichten in Ihrem bestehenden Vertrag stehen.
Übernehmen Sie auch einzelne Bereiche statt der gesamten IT?
Ja. Manche Kunden geben zuerst nur Microsoft 365 oder die Telefonie ab und erweitern später. Das ist oft der ruhigere Weg, weil beide Seiten sich erst einmal kennenlernen.
Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen?
Das ist genau der richtige Zeitpunkt für ein Gespräch. Zwei Sätze zu Ihrer Situation reichen, den Rest finden wir gemeinsam heraus.
