Hier schreiben wir über die Themen, mit denen wir täglich zu tun haben: aufsichtsrechtliche Anforderungen, Microsoft 365, Betriebskontinuität und die Fragen, die uns Kunden immer wieder stellen. Keine Produktwerbung, sondern das, was wir selbst gern gelesen hätten.
Seit Januar 2025 muss jedes Finanzunternehmen ein Register seiner IKT-Dienstleister führen. Die Pflicht ist unstrittig. Was hineingehört, überrascht viele Häuser trotzdem.
Die Pflicht ist eindeutig formuliert und wird trotzdem regelmäßig zu eng ausgelegt. Teuer wird nicht das, was aufgezeichnet wurde, sondern der Kanal, an den niemand gedacht hat.
Ein guter Dienstleistungsvertrag und ein aufsichtskonformer Auslagerungsvertrag sind nicht dasselbe. Der Unterschied fällt oft erst auf, wenn die Innenrevision ihn liest.
„Kommt darauf an“ ist die übliche Antwort und sie stimmt sogar. Nur hilft sie niemandem bei der Budgetplanung. Deshalb hier die Zahlen, die wir selbst nennen.
Der Begriff ist nicht geschützt und wird entsprechend großzügig verwendet. Hilfreicher als eine Definition ist die Frage, was ein Anbieter tatsächlich übernimmt.
Die Annahme ist verbreitet und verständlich: Die Daten liegen bei Microsoft, also sind sie sicher. Das stimmt für den Ausfall eines Rechenzentrums. Für alles andere nicht.
Die Ratschläge von vor zehn Jahren funktionieren nicht mehr. Schlechtes Deutsch und krumme Absender sind selten geworden. Was bleibt, sind drei Merkmale, und eine Regel, die wichtiger ist als alle Merkmale.
Hardware wird selten ausgetauscht, weil sie kaputt ist. Sie wird ausgetauscht, wenn der Ärger die Kosten übersteigt, und dieser Punkt liegt fast immer früher, als gedacht.
In fast jedem Netz, das wir übernehmen, darf jedes Gerät mit jedem reden. Was das im Ernstfall bedeutet, wie eine Zoneneinteilung praktisch aussieht, und die zwei Maßnahmen, die in wenigen Tagen den größten Teil des Nutzens bringen.
Eine Checkliste nach Takt: monatlich, vierteljährlich, jährlich. Welche Arbeiten remote laufen und welche nicht, warum Support-Enden planbar sind und trotzdem unvorbereitet treffen.
Warum der Vergleich fast nie am Preis kippt, welche drei Dinge nicht nach außen gehören und welche Klausel im Vertrag wichtiger ist als die Reaktionszeit.
Die zehn Teile eines Notfallhandbuchs, das im Ernstfall benutzbar ist: was das BSI dazu sagt, welcher Test mehr zeigt als das Dokument, und die Vorlage als PDF zum Herunterladen.
E-Rechnungspflicht seit 2025, Verbindung auf der Baustelle, Zeiterfassung nach dem BAG-Beschluss und Geräte, die den Alltag aushalten. Dazu der eine Test, den jeder Betrieb einmal machen sollte.
Seit Januar 2025 gilt DORA unmittelbar. Was das für Ausweicharbeitsplätze bedeutet, wie die Verordnung mit MaRisk und BAIT zusammenspielt und an welchen drei Punkten Prüfungen in der Praxis scheitern.
Wenn Sie eine Frage beschäftigt, zu der Sie im Netz nichts Brauchbares finden, schreiben Sie uns. Oft ist genau das ein guter Beitrag, und Ihre Antwort bekommen Sie ohnehin schneller direkt.
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